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Solar Leads kaufen – Das sind die besten PV-Lead-Anbieter

Geschrieben von Armin Hirschfeld
Zuletzt aktualisiert am:
15.05.2026
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Auch wenn Leadanbieter für die Qualität ihrer Solar Leads häufig in der Kritik stehen: Es gibt tausende Fachfirmen in Deutschland, die seit Jahren konstant Leads zukaufen und damit gut verdienen. Am Ende entscheiden zwei Faktoren über deinen Erfolg – die Qualität der Leads und dein eigener Verkaufsprozess.

Gerade für PV-Betriebe ab einer Größe von 20 Mitarbeitern stellt sich die Frage nach dem richtigen Leadanbieter ganz anders als für einen Solo-Solarteur. Du musst ein Vertriebsteam konstant auslasten, planbare Lead-Mengen einkaufen und sicherstellen, dass deine Verkäufer nicht den ganzen Tag mit minderwertigen Kontakten verbringen. Genau das macht die Auswahl des richtigen Anbieters so wichtig – ein einziger Monat mit schwachen Leads kostet dich sofort fünf- bis sechsstellige Beträge an Umsatz.

In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Anbieter sich tatsächlich lohnen, woran du gute Leads erkennst und welche Stolperfallen du unbedingt kennen solltest.

Wie funktioniert der Leadkauf in der Solarbranche?

Bevor du Solar Leads einkaufst, solltest du den grundsätzlichen Ablauf gut verstehen. Sonst triffst du Entscheidungen, die dich viel Geld, Zeit und Nerven kosten.

Im Kern läuft der Leadkauf so ab: Ein spezialisiertes Unternehmen – meistens ein Vergleichsplattform, Marketingfirma oder anderes Leadportal – bewirbt das Thema Photovoltaik gegenüber Endkunden. Dem Hausbesitzer wird in der Regel ein unverbindlicher, kostenfreier Angebotsvergleich angeboten. Anschließend werden die Kontaktdaten an Solarfachbetriebe oder freie PV-Verkäufer weitergeleitet.

Ein entscheidender Punkt dabei: Wie oft wird derselbe Kontakt weitergegeben? Manche Anbieter verkaufen einen einzelnen Lead an fünf, sechs oder sogar mehr Fachfirmen. Das hat direkten Einfluss auf deine Abschlussquote. Dazu später mehr.

Was kosten gekaufte Leads in der Solarbranche?

Die Preise für PV-Leads liegen zwischen 25€ und 150€ pro Anfrage. Der Preis hängt ab von der Qualität, der Vorqualifizierung und davon, wie exklusiv der Lead ist. Manche Anbieter werben mit hoher Exklusivität und Qualität und verlangen entsprechend höhere Preise. Andere geben Leads an fünf oder mehr Fachbetriebe weiter und sind dafür vergleichsweise günstig.

Wichtig ist: Ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch hohe Qualität – und umgekehrt. Am Ende entscheidet die Rendite, ob sich der Leadkauf für dich lohnt. Wenn du ein Vertriebsteam aufgebaut hast, musst du außerdem die Auslastung deiner Verkäufer einrechnen: Ein günstiger Lead, mit dem dein Verkäufer drei Stunden für ein verlorenes Geschäft verbrennt, ist teurer als ein doppelt so teurer Lead mit klarer Kaufabsicht.

Miss deine Lead-Performance konsequent – im CRM, in einer Tabelle oder über deine Verwaltungssoftware. Nur so erkennst du, welcher Anbieter dir tatsächlich Gewinn bringt und welcher nur Aufwand erzeugt.

Top-Empfehlung: Leadfluss – Exklusive Leads über Videomarketing unter deinem Namen

Warum Leadfluss an erster Stelle steht: Wer als wachsender PV-Betrieb nicht mehr auf klassische Lead-Portale angewiesen sein will – mit den bekannten Problemen wie Preisvergleichen, Mehrfachverteilung und gesättigten Interessenten – findet bei Leadfluss einen grundsätzlich anderen Ansatz.

Wie funktioniert das Modell?

Statt dir Leads aus einem Portal zuzuteilen, baut Leadfluss eine eigene Leadquelle für dich auf – unter deinem eigenen Firmennamen, in deiner Region. Über professionell produzierte Werbevideos, die direkt bei dir vor Ort gedreht werden, sprechen wir Hausbesitzer in deinem Einzugsgebiet an, die ohnehin gerade über eine Photovoltaikanlage nachdenken. Diese Interessenten landen direkt bei dir – nicht bei drei oder vier weiteren Mitbewerbern.

Die Vorteile speziell für PV-Betriebe ab 20 Mitarbeitern:

  • Exklusive Leads: Jeder Kontakt gehört nur dir. Kein Preisvergleich mit fünf weiteren Anbietern, keine ausgebrannten Interessenten.
  • Markenaufbau in deiner Region: Während die Leads kommen, baust du gleichzeitig deine Bekanntheit am regionalen Markt auf – ein Effekt, den klassische Portale dir nicht liefern können.
  • Höhere Abschlussquoten: Weil sich Interessenten direkt bei dir gemeldet haben, ist das Vertrauen größer und es werden deutlich weniger Vergleichsangebote eingeholt. Das entlastet dein Vertriebsteam spürbar.
  • Planbare Mengen für dein Vertriebsteam: Statt schwankender Lieferungen erhältst du einen kontinuierlichen Lead-Strom, mit dem du deine Verkäufer zuverlässig auslasten kannst.
  • Komplettpaket: Videoproduktion, Werbeanzeigen, Kampagnenmanagement – alles aus einer Hand. Du konzentrierst dich darauf, was du am besten kannst: Solaranlagen verkaufen und bauen.

Der Videodreh erfolgt vor Ort, du erhältst innerhalb von 14 Tagen ein komplettes Paket an Werbevideos, mit dem deine regionalen Kampagnen anlaufen. Leadpreise beginnen ab 40 €.

Für wen lohnt sich Leadfluss? Insbesondere für Fachbetriebe, die nicht mehr nur „der Nächste in der Liste" sein wollen, sondern in ihrer Region als feste Größe wahrgenommen werden möchten – und die ein Vertriebsteam haben, das mit verlässlichen Leadmengen versorgt werden muss.

👉 Hier kannst du direkt eine Anfrage bei Leadfluss stellen

Weitere etablierte Anbieter für Solar Leads

Neben dem oben beschriebenen Ansatz gibt es eine Reihe etablierter Portale, die du kennen solltest – jeweils mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen.

Wattfox – Der größte Anbieter für Solar Leads in Deutschland

Wattfox aus Freiburg ist der wohl bekannteste Anbieter im deutschen Markt. Das 2012 gegründete Unternehmen hat sich über die Jahre als einer der etabliertesten Leadbroker positioniert.

Der wesentliche Vorteil von Wattfox ist die Stabilität in der Lieferung. Durch ein breites Netz an Zulieferern und eigenen Leadquellen kann Wattfox die bestellten Mengen so gut wie immer erfüllen. Für Vertriebsorganisationen, die feste Leadmengen pro Monat einplanen müssen, ist diese Verlässlichkeit ein wichtiges Argument. Du solltest aber wissen, dass die Leads in der Regel mehrfach verteilt werden – entsprechend wichtig ist ein schneller und professioneller Erstkontakt.

Aroundhome – Breit aufgestelltes Leadportal rund ums Eigenheim

Aroundhome Website Vorschau

Aroundhome aus Berlin ist ein etablierter Anbieter, der deutschlandweit von vielen Fachfirmen genutzt wird. Das Unternehmen vermittelt nicht nur PV-Anfragen, sondern deckt ein breites Spektrum rund ums Eigenheim ab – darunter Fenster, Küchen oder Immobilienverkauf.

Alle eingehenden Anfragen werden telefonisch geprüft, bevor sie weiterverteilt werden. Aroundhome setzt erkennbar auf Seriosität und einen strukturierten Kundenservice.

Lohnt sich das? Wer vertrieblich sauber aufgestellt ist und schnell reagiert, kann mit Aroundhome lukrative Aufträge gewinnen. Wichtig zu wissen: Interessenten auf Vergleichsportalen informieren sich aktiv – sie holen sich gezielt mehrere Angebote ein. Wer hier nicht innerhalb weniger Stunden reagiert und einen professionellen Eindruck hinterlässt, hat das Geschäft meist schon verloren. Für Betriebe mit eigenem Innendienst, der Anfragen sofort qualifiziert, ist Aroundhome eine solide Lead-Quelle.

TapTapHome – Der Spezialist für Erneuerbare Energien

TapTapHome (ehemals DAA) ist seit vielen Jahren als Leadbroker speziell in der Solarbranche aktiv und gehört zu den beliebtesten Anlaufstellen für Photovoltaik-Leads. Entsprechend stabil sind Liefermengen und Ergebnisse.

Nach der Registrierung legst du dein Postleitzahlengebiet, die monatliche Leadmenge und deine Kriterien fest. Anschließend werden dir passende Kontakte zugespielt.

Die Leads werden mehrfach vergeben. Das bedeutet für dich: Das Risiko streut sich über eine größere Menge Kontakte, dafür sinkt der Preis pro einzelnem Lead deutlich. Für vertrieblich starke Betriebe mit einem eingespielten Verkaufsteam kann sich dieses Modell besonders rechnen – Voraussetzung ist allerdings, dass deine Verkäufer es gewohnt sind, sich gegen mehrere Mitbewerber durchzusetzen.

TapTapHome kann sowohl regionale als auch bundesweit tätige Betriebe mit entsprechenden Mengen versorgen – ein Pluspunkt für Unternehmen, die ihren Vertrieb skalieren wollen.

Über welche Wege werden PV-Leads generiert?

Damit du die einzelnen Anbieter besser einordnen kannst, hier ein Überblick über die wichtigsten Generierungswege:

  • YouTube-Content: Hausbesitzer schauen sich vor einer Investition gerne ausführliche Videos zu Photovoltaik an. Der YouTuber nutzt sein Vertrauen, um auf seiner Website einen Angebotsvergleich anzubieten, über den Anfragen eingesammelt werden.
  • Blog-Inhalte: Nutzer kommen über eine Google-Suche auf einen Blog und finden dort idealerweise die Antwort auf ihre Frage – sowie ein Anfrageformular, in das sie sich eintragen.
  • Messe- und Eventansprache: Spezialisierte Teams promoten den Angebotsvergleich auf Messen, in Einkaufszentren oder bei lokalen Veranstaltungen und sprechen Hausbesitzer direkt an.
  • Door-to-Door: Vertriebsteams gehen direkt von Haus zu Haus, sprechen mit Eigentümern und qualifizieren Interesse vor Ort.
  • Social Media Ads: Über bezahlte Werbung auf Facebook, Instagram und TikTok wird ein Angebotsvergleich beworben. Interessenten klicken auf die Anzeige und füllen ein Formular zu ihrem Vorhaben aus.

Theoretisch könntest du jeden dieser Wege selbst nutzen, um Leads zu gewinnen. Praktisch macht das fast kein Fachbetrieb – und dafür gibt es gute Gründe.

So erkennst du wirklich gute Leads

Die Qualität eines Leads hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn du folgende Punkte sauber bewertest, vermeidest du die häufigsten Fehlkäufe.

Akquisekanal – wo wurde der Kontakt aufgenommen?

Pauschal lässt sich sagen: Kontakte aus Messen, Events und Door-to-Door sind in der Regel deutlich „wärmer" als Anfragen aus einem Online-Formular. Es gibt weniger Risiko für Fake-Eintragungen, weil vor Ort mit einer realen Person gesprochen wurde. Und der Lead hat einen direkten Bezug zum Thema im Kopf.

Allerdings ist bei Offline-Ansprache zu beachten: Es wird proaktiv auf Eigentümer zugegangen. Einige Kontakte interessieren sich zwar, wollen aber erst in einigen Monaten kaufen. Bei Online-Leads ist die Kaufabsicht oft konkreter – die Person hat sich aktiv eingetragen. Dafür landen Online-Leads häufig in mehreren Vergleichsportalen gleichzeitig und erhalten bis zu 20 Angebote.

Vorqualifizierung

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob du einen Kontakt anrufst, der auf deinen Anruf vorbereitet ist, oder ob du erst lange erklären musst, wer du bist und warum du anrufst.

Bei einer sauberen Vorqualifizierung spricht ein Mitarbeiter des Leadanbieters mit dem Interessenten vorab und stellt sicher, dass er den Kriterien eines echten PV-Käufers entspricht: Ist er Eigentümer? Wo steht das Objekt? Wann soll installiert werden? Damit werden Fake-Anfragen, falsche Rufnummern und uninteressierte Kontakte herausgefiltert. Außerdem wird der Interessent darauf vorbereitet, dass sich mehrere Firmen melden werden – das nimmt enormen Druck aus dem ersten Telefonat.

Manche Anbieter behaupten, sie würden vorqualifizieren, tun es aber nicht. Eine echte Vorqualifizierung ist mit erheblichem Aufwand verbunden – große Portale betreiben dafür ganze Callcenter. Wenn dir ein Anbieter Vorqualifizierung verspricht, lass dir den Prozess konkret erklären.

Anzahl der Weiterverkäufe

Frage hier ganz konkret nach: Wie oft wird derselbe Lead verkauft? Bei vier oder weniger Abnehmern hast du eine realistische Chance auf den Auftrag. Ab fünf oder mehr Mitbewerbern wird es schwierig – der Interessent erhält dann oft zehn Angebote oder mehr, und deine Abschlussquote bricht ein.

Gerade wenn du dein Vertriebsteam wirtschaftlich auslasten musst, ist das ein entscheidender Punkt: Drei Termine bei exklusiveren Leads bringen dir mehr Umsatz als zehn Termine bei stark verteilten Leads.

Aktualität der Leads

Es gibt Fälle, in denen reale Leads verkauft werden, der Erstkontakt aber Wochen oder Monate zurückliegt. Diese Interessenten haben oft schon eine Anlage auf dem Dach oder das Interesse verloren.

Frage immer aktiv nach, wie alt die Leads sind, die du erhältst. Von alten Leads solltest du komplett die Finger lassen.

Was tun, wenn der Leadkauf nicht das Richtige ist?

Wenn du dich nach all dem fragst, ob der Zukauf wirklich der beste Weg für dich ist – hier zwei Alternativen.

Marketing selbst aufbauen

Wenn du oder ein Mitarbeiter aus deinem Team die Bereitschaft hat, sich tiefer in das Thema einzuarbeiten, kannst du die oben beschriebenen Kanäle auch selbst aufbauen. Manche Betriebe fahren damit sehr gut. Wichtig ist: Es braucht Zeit, Konsequenz und meistens auch eine eigene Marketingstelle im Unternehmen, damit das wirklich Früchte trägt.

Spezialisierte Marketingagentur beauftragen

Wenn du Unterstützung möchtest, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer Agentur, die auf den PV-Bereich spezialisiert ist. Der Vorteil: Du musst dich nicht selbst in das Thema einarbeiten, sondern bekommst eine fertige Leadquelle. Voraussetzung ist, dass die Agentur die Besonderheiten der Solarbranche wirklich versteht – und nicht nur Standardkampagnen aus dem Baukasten fährt.

Genau das ist auch der Weg, den Leadfluss für PV-Betriebe geht (siehe oben).

Fazit

In den letzten Monaten habe ich mich mit dutzenden Solarteuren ausgetauscht – die Meinungen zum Leadkauf gehen weit auseinander. Mein Eindruck: Auf jeden Betrieb, der erfolgreich eigene Leads generiert, kommen mindestens zwei, die Leads zukaufen. Der überwiegende Teil der Branche bezieht also Anfragen von extern, statt selbst das Marketing in die Hand zu nehmen.

Manche namhafte Anbieter haben sich unter Insidern den Ruf erarbeitet, schlicht „rausgeschmissenes Geld" zu sein. Über andere – die guten – wird oft weniger gesprochen, vermutlich weil niemand seine Konkurrenz darauf aufmerksam machen möchte.

Ich kenne auch genug Fachfirmen, die ihr Geschäft seit Jahren erfolgreich auf Lead-Zukauf aufgebaut haben. Diese Betriebe haben einen Punkt gemeinsam: Sie haben ihren Verkaufsprozess konsequent auf die Eigenheiten gekaufter Leads ausgerichtet und sind Profis darin geworden, sich gegen Mitbewerber durchzusetzen.

Mein Rat für PV-Betriebe ab einer gewissen Größe: Der Leadkauf kann eine sehr gute Möglichkeit sein, dein Verkaufsteam konstant auszulasten – aber mache dich nie komplett abhängig von einem einzigen Kanal. Eigene Lead-Quellen – etwa über regionales Videomarketing – machen dein Geschäft langfristig stabiler und unabhängiger.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich bezahlen, bevor ich einen Lead erhalte?

Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Manche verlangen die Vorabbuchung eines Kontingents (z. B. 20 Leads), bei anderen zahlst du erst am Monatsende. Bei Vorab-Kontingenten hast du in der Regel die Möglichkeit, mangelhafte Leads zu reklamieren.

Was kosten Solar Leads?

Die Preise bewegen sich zwischen 30 € und 150 € pro Anfrage zzgl. MwSt. Der Preis hängt ab von der Anzahl der Weiterverkäufe und der Art des Leads. Für einen Neukunden mit kompletter Anlage zahlst du deutlich mehr als für eine Erweiterung oder einen Stromspeicher.

Kann ich Leads vorab testen?

Einige Anbieter bieten einen kostenlosen Test an, damit du dich von der Qualität überzeugen kannst. Achte darauf, dass die Qualität auch nach dem Testzeitraum konstant bleibt – manche Anbieter liefern beim Test bessere Leads als im Tagesgeschäft.

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